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Cecilienhof

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Am 6. Juni 1905 heirateten mit allem, was zu einer kaiserlichen Hochzeit dazugehört, Kronprinz Wilhelm und Cecilie, Herzogin zu Mecklenburg-Schwerin. Das junge Paar bezog zunächst das Marmorpalais im Potsdamer Neuen Garten, aber bald entstanden Pläne für ein neues Schloss.

Ende 1912 erließ der Kaiser eine entsprechende Order und 1917 - die großen Schlachten des 1. Weltkrieges waren längst geschlagen - stand der Bau fertig: ein Landhaus im englischen Stil, das sich idyllisch zum Jungfernsee hin öffnet und seine wahren Dimensionen geschickt verbirgt.

Nach dem Ende der Monarchie 1918 hatte der Kronprinz zwar keine Aussicht mehr, den Kaiserthron zu besteigen - aber wohnen durften er und seine Familie weiter auf Schloss Cecilienhof.
1945 flohen sie vor den näherrrückenden sowjetischen Truppen.

Die requirierten das Schloss sofort für ein bevorstehendes wichtiges Ereignis: das Gipfeltreffen der alliierten Siegermächte. Im Juli 1945 reisten an: Stalin für die UdSSR, Truman für die USA und Churchill für Großbritannien (er wurde während der Konferenz in der Heimat abgewählt und für Ihn kam der neue Premier Attlee). Hier erfolgten wichtige Weichenstellungen für die Nachkriegsentwicklung in Deutschland.

Seit 1952 sind die Räume der Delegationen eine Gedenkstätte, die jährlich 250.000 Besucher zählt.

Inzwischen bietet das Schloss eine weitere Attraktion:
Die Privaträume des Kronprinzenpaares sind wieder für die
Öffentlichkeit zugänglich. Und weil das Schloss groß genug ist, befindet sich dort außerdem noch eine der nobelsten Hotel-Adressen Potsdams.

Foto: Innenhof des Schlosses Cecilienhof

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Cecilienhof
Das Potsdamer Stadtschloss
Die Geschichte einer Wiedergewinnung
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